Hausbar Teil XVI
Guter Wein benötigt Zeit im Fass, guter Rum, Cognac u. a. noch weitaus mehr. Eine gute Hausbar reift mit den Ideen des Erbauers. Nun, ein gutes Jahr Zeit sollte genügen um neuen Schwung in die Hütte zu bekommen.

Wenn da nicht dieses komische kleine Haustier wäre. Ihr kennt es alle, dieses lahme Vieh. Ja, der innere Schweinehund ist gemeint. Irgendwie steht einem diese Kreatur dauernd im Wege. Also Zwinger für diesen hartnäckigen Kerl gebaut, eingesperrt und los geht ’s. Wäre doch gelacht, wenn dieses kleine Projekt nicht voran käme.
Vorwärts geht es schon, doch am anderen Ende als ihr nun vermutet. Durch vermehrte Verwendung von Gewürzen und Kräutern in den Cocktails meiner experimentellen Bar, kam mir die Idee, diese hier zu integrieren. Ach du Schreck, noch mehr Gerödel zwischen den Flaschen.
Doch da fiel mir ein Stück alte (wie könnte es auch anders sein) Fußleiste ins Auge. Gummipuffer, die ich irgendwann mal einem alten Gerät entwendet hatte, angeschraubt. Dieses Konstrukt auf die Reling an der Wand neben der Spüle gelegt, fertig. Nicht mal kürzen mußte ich diese Leiste. Sieht gut aus. So, da lege ich nun meine Piment,- Pfeffer-, Kardamomkörner und Dergleichen drauf.......Was soll ich euch sagen, die rollen alle runter... Unverschämtheit!
Scherz, wußte natürlich genau, daß irgendwo in meinen Katakomben noch kleine Tiegel und Gefäße lungerten, die nun eingesetzt werden wollten. Befüllt mit Gewürzen aus aller Welt. Jetzt erst mal zur Erfrischung einen leckeren GT mit ….. na, plötzlich hab' ich soviel Auswahl. Keine Lauferei mehr in die Küche, toll!
Weil ihr euch bestimmt nicht mehr erinnern könnt, wie die Entstehungsgeschichte war,
hier das Ganze noch mal von vorn.